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Neer-Test für subakromiale Schulterschmerzen (SAPS)
In den 1970er und 80er Jahren prägte Neer den Begriff "subacromiales Impingement-Syndrom". Nach seiner Theorie kommt es zu einem Impingement des sehnigen Teils der Rotatorenmanschette durch das Ligamentum coracoacromiale und das vordere Drittel des Schulterdaches.
Laut den Übersichtsarbeiten von Hegedus et al. aus dem Jahr 2012 und Gismervik et al. aus dem Jahr 2017 weist der Neer-Test eine Sensitivität von 59–72 % und eine Spezifität von 60 % auf. Deshalb hat er als Einzeltest nur einen geringen klinischen Wert.
Zur Durchführung des Neer-Tests befindet sich der Patient in sitzender Position. Sie stehen hinter dem Patienten und stabilisieren mit einer Hand das Schulterblatt des Patienten.
Bringen Sie dann den Arm in maximale passive Schulterbeugung. Einige Autoren schlagen vor, den Arm in Innenrotation zu bringen, um das Tuberculum majus an das Ligamentum coracoacromiale heranzuführen, obwohl dies in der Originalbeschreibung von Neer nicht erwähnt wird.
Der Test gilt als positiv, wenn die bekannten Schulterschmerzen des Patienten reproduziert werden.
Weitere gängige Tests für das subakromiale Schmerzsyndrom (SAPS) sind:
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