Lebensstil-Interventionen
Zentrale Sensibilisierung & Lebensstil-Interventionen bei anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen
4.9 (19 Bewertungen)
304 Studenten

€ 399

  • Unbeschränkter Zugang
  • Kursabzeichen
  • Kurszertifikat
  • Untertitel & Seitenübersetzungen verfügbar in: 🇬🇧 🇳🇱 🇩🇪 🇫🇷 🇪🇸 🇮🇹 🇵🇹 🇧🇷 🇹🇷
Ausbilder
Jo nijs headshot
Jo Nijs

Beschreibung

Zentrale Sensibilisierung & Lebensstil-Interventionen bei anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen

Anhaltende muskuloskelettale Schmerzen passen selten in ein einfaches gewebebasiertes Modell. Dieser Kurs zeigt Ihnen, wie Sie Konzepte der zentralen Sensibilisierung mit Lebensstilinterventionen kombinieren können, um komplexe Schmerzen auf klare und strukturierte Weise zu beurteilen, zu erklären und zu behandeln.

Überblick über den Kurs

Dieser Kurs richtet sich an Physiotherapeut/inn/en und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen, die mit Patienten mit lang anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen arbeiten. Sie werden lernen, wie man zentrale Sensibilisierung und noziplastische Schmerzen erkennt, wie Lebensstilfaktoren das Nervensystem sensibilisiert halten können und wie man dies in einen praktischen, schrittweisen Behandlungsplan umsetzt.

Was Sie lernen werden

  • Zentrale Sensibilisierung und anhaltende Schmerzen: Verstehen Sie, wie sich zentrale Sensibilisierung und noziplastische Schmerzen entwickeln, wie sie sich von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen unterscheiden, und was dies für Ihre Beurteilung und Behandlung bedeutet.
  • Phänotypisierung von Schmerzen in der Klinik: Verwenden Sie einfache Kriterien, um nozizeptive, neuropathische und noziplastische Schmerzen zu klassifizieren und Patienten mit zentraler Sensibilisierung zu identifizieren, bei denen ein höheres Risiko für schlechte Ergebnisse besteht.
  • Lebensstilfaktoren, die Schmerzen aufrechterhalten: Erkennen Sie, wie Schlafmangel, andauernder Stress, ein niedriges Aktivitätsniveau und eine ungesunde Ernährung die zentrale Sensibilisierung aufrechterhalten können, und lernen Sie grundlegende Strategien, um in Ihrer Praxis an diesen Faktoren zu arbeiten.
  • Von der schmerzwissenschaftlichen Ausbildung zur Verhaltensänderung: Kombinieren Sie schmerzwissenschaftliche Ausbildung, zeitlich begrenzte Übungen, abgestufte Aktivitäten und expositionsbasierte Methoden zu einem Plan, der die Selbstbehandlung und langfristige funktionelle Ziele unterstützt.

Interaktives Lernen und praktische Anwendung

  • Videodemonstrationen und Fallbeispiele: Sehen Sie sich anschauliche Videolektionen und Fallbeispiele an, die Sie bei der Beurteilung, der Phänotypisierung von Schmerzen und der Behandlung von Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen unterstützen.
  • Klinische Hilfsmittel und Ressourcen: Nutzen Sie vorgefertigte Folien, Patientenbroschüren und einfache Entscheidungsbäume, um zentrale Themen der Sensibilisierung und des Lebensstils ohne zusätzliche Vorbereitungszeit in Ihre tägliche Praxis einzubringen.

Warum sich dieser Kurs abhebt

  • Geleitet von einem/r führenden Schmerzforscher/in und Therapeut/in: Lernen Sie direkt von Professor Jo Nijs, der umfangreiche Forschungsarbeiten zur zentralen Sensibilisierung und zu noziplastischen Schmerzen mit praktischer klinischer Erfahrung verbindet.
  • Integration der Mechanismen von Lebensstil und Schmerzen: Erfahren Sie, wie Sie Bewegungstherapie, Schlaf, Stress und grundlegende Ernährung mit einer auf Mechanismen basierenden Betrachtungsweise von Schmerzen kombinieren können, anstatt jeden einzelnen Aspekt isoliert zu behandeln.
  • Praktische, evidenzbasierte Methoden: Erhalten Sie konkrete Schritte, Beispiele und Formulierungen, die Sie am nächsten Tag in der Klinik mit Ihren komplexesten Schmerzpatienten verwenden können.

Ergebnis

Am Ende dieses Kurses werden Sie in der Lage sein, Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen zu beurteilen und zu phänotypisieren, eine zentrale Sensibilisierung zu erkennen und multimodale Lebensstilinterventionen zu entwerfen, die in ein physiotherapeutisches Umfeld passen. Sie verfügen über einen klaren Rahmen und Instrumente zur Verringerung schmerzbedingter Behinderungen, zur Unterstützung von Verhaltensänderungen und zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit lang anhaltenden Schmerzen.

Lehrplan

1. Definition und Psychoneuroimmunologie: Was ist eine zentrale Sensibilisierung? 01:17:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 1 00:10:00
2. Lebensstil und anhaltende muskuloskelettale Schmerzen: die Rolle von Schlaf, Stress, Ernährung und körperlicher aktivität 02:06:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 2 00:10:00
3. Zentrale Sensibilisierung & Lebensstilfaktoren bei Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen in der klinischen Praxis 04:06:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 3 00:10:00
4. Behandlung von Hindernissen für eine verhaltensorientierte Lebensstiländerung 01:16:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 4 00:05:00
5. Verbesserung der Stresstoleranz bei Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen 01:27:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 5 00:10:00
6. Verbesserung des Schlafs bei Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen 01:07:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 6 00:05:00
7. Diät bei Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen 01:18:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 7 00:10:00
8. KÖRPERLICHE AKTIVITÄT und Bewegungstherapie bei Patienten mit anhaltenden muskuloskelettalen Schmerzen 01:17:00
Zentrale Sensibilisierung Quiz 8 00:05:00

Neuigkeiten zum Kurs

Bei diesem Kurs handelt es sich um eine komplette Überarbeitung des bisherigen Kurses zur zentralen Sensibilisierung.

CEU / CPD

Kwaliteitshuis Fysiotherapie: 15 Punten

KRF: 15 Punten (Algemeen, Manueel Therapeut) & Vrije Deel

Keurmerk: 15 Punten

ProQ-Kiné: 24 Punkte

Zählt als formale und pädagogische Aktivität für ca. 15 Stunden

Zählt als formale und pädagogische Aktivität für ca. 15 Stunden

20 Fortbildungspunkte

Wir weisen auf die folgende Stellungnahme hin:

Fortbildungsbeiträge in Printmedien oder als elektronisch verfügbare Version mit nachgewiesener Qualifizierung durch eine Lernerfolgskontrolle in digitaler bzw. schriftlicher Form auf Grundlage verbindlicher Qualitätskriterien (beispielsweise CPTE). Es können maximal 12 FP im 4-jährigen Betrachtungszeitraum berücksichtigt werden.

Gemäß den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V sind die Praxisinhaber/fachlichen Leiter einer nach § 124 SGB V zugelassenen Praxis verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden. In den Rahmenempfehlungen, die die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände e.V. als Dachverband der Heilmittelverbände gemäß § 125 Abs. 1 SGB V mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen beschlossen hat, ist die Dauer der Fortbildung, die in einem vierjährigen Rhythmus nachzuweisen ist, mit 60 Punkten (1 Punkt entspricht dabei einer Unterrichtseinheit von 45 Minuten) festgelegt. Allerdings dauern die Verhandlungen mit den Primärkassen (z.B. AOK, BKK, IKK, Knappschaft) über den Umfang der Anerkennung so genannter strittiger Fortbildungsinhalte (Fortbildungen z.B. aus dem Bereich der Prävention) noch an.

Diese gesetzliche Regelung entspricht sinngleichen Regelungen in den Versorgungsverträgen gemäß § 125 Abs. 2 zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern auf Landesebene. Dort ist aus nachvollziehbaren Gründen die Verpflichtung zur Fortbildung nicht auf den Praxisinhaber beschränkt, sondern trifft auch deren angestellte/freie Mitarbeiter in den ambulanten Praxen.

Wer der Fortbildungspflicht teilweise oder gar nicht nachkommt, muss mit Vergütungsabschlägen bzw. Vertragsstrafen rechnen.

Es gibt kein Anerkennungs-/Zertifizierungsverfahren für die Fortbildungsangebote. Dass die Fortbildung den entsprechenden Kriterien entspricht, liegt ausschließlich in der Verantwortung des Veranstalters. Dieser vergibt auch die entsprechenden Punkte.

Sollten Fortbildungsinhalte durch die Krankenkassen nicht anerkannt werden, besteht die Möglichkeit, nicht anerkannte Fortbildungen durch andere anerkannte Fortbildungen zu ersetzen. Konkret:

In § 4 Ziffer 9 des Rahmenvertrags mit den Ersatzkassen ist geregelt, dass der Zugelassene/fachliche Leiter, der die in § 4 i. V. mit Anlage 3 vereinbarte Fortbildungsverpflichtung nicht fristgerecht innerhalb des Betrachtungszeitraumes von 4 Jahren erfüllt, hat diese unverzüglich nachzuholen. Ergibt sich bei der Überprüfung durch die Landesvertretungen des vdek, dass der Fortbildungsverpflichtete die Fortbildungspunkte für jeden abgeschlossenen Betrachtungszeitraum ab dem 01.01.2008 dennoch ganz oder teilweise nicht nachweisen kann, weil eine Fortbildung nicht anerkannt wurde, so setzt ihm die Landesvertretung eine Nachfrist von 6 Monaten. Die sodann nachgeholten Fortbildungen werden nicht auf die laufende Fortbildungsverpflichtung angerechnet.

Wir vergeben ein Zertifikat mit den erforderlichen Informationen zur Schulung. Hierfür bitten wir unsere TeilnehmerInnen mit uns nach erfolgreichem Abschluss des Kurses Kontakt aufzunehmen. Bitte melden Sie hierzu das Geburtsdatum an.

20 Fortbildungspunkte

Wir vergeben ein Zertifikat mit den erforderlichen Informationen zur Schulung. Hierfür bitten wir unsere TeilnehmerInnen mit uns nach erfolgreichem Abschluss des Kurses Kontakt aufzunehmen. Bitte melden Sie hierzu das Geburtsdatum an.

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